Erfahrungen ◦ Yobbers Crew

Faces behind Yobbers: Tessas Recruitment-Praktikum in Valencia

16. Oktober 2026 von Foto von Féline Féline ◦ 4 Minuten Lesezeit
Collage: eine lächelnde Frau mit Weinglas, mehrere kleine Schwarzweiß-Fotos, sowie eine Stadtszene mit Fahnen und rotem Herz.

Ein Praktikum im Ausland klingt nach Abenteuer, aber wie sieht der Alltag wirklich aus? Tessa (20) kommt aus Dokkum im Norden der Niederlande, studiert Tourism Management an der NHL Stenden und absolviert seit September ein fünfmonatiges Recruitment-Praktikum bei Yobbers in Valencia. Sie wollte etwas anderes als Tourismus machen, aber trotzdem Menschen dabei helfen, den Schritt ins Ausland zu wagen. In diesem Blog liest du, wie ihre Bewerbung, ihre Vorbereitung und ihr Arbeitsalltag aussehen.

Wie läuft die Bewerbung für ein Praktikum im Ausland ab?

Eine Bewerbung für ein Praktikum im Ausland beginnt oft mit einem Kennenlernen per Video. Manchmal folgt ein praktischer Teil, in dem du zeigen kannst, wie du an die Arbeit herangehst, und zum Schluss ein Gespräch mit den Menschen aus dem Team, mit dem du später zusammenarbeitest. Tessa ist über Social Media auf das Praktikum aufmerksam geworden und hat sich über die Website beworben. Zufällig war sie bereits in Valencia und konnte zum Kennenlernen direkt im Büro vorbeikommen. So bekam sie gleich ein Gefühl für die Atmosphäre. Kurz nach dem letzten Gespräch kam der Anruf mit der guten Nachricht. 📞

Wie bereitest du dich auf ein Praktikum im Ausland vor?

Ein Umzug ist aufregend, vor allem, wenn du allein gehst. Tessa hat innerhalb weniger Wochen ein Zimmer gefunden, vermittelt durch eine der vielen Organisationen, die Unterkünfte anbieten. Auch das Yobbers-Team hat ihr geholfen: Viele Kolleginnen und Kollegen sind selbst nach Valencia gezogen, an Tipps mangelte es also nicht. Bis zu ihrem Start blieb sie mit dem Team in Kontakt und lernte schon vor ihrem ersten Arbeitstag andere Praktikantinnen und Praktikanten kennen. Lies hier auch, wie Recruiterin Amelie ihren eigenen Umzug ins Ausland erlebt hat.

Wie sieht ein Arbeitstag als Recruitment-Praktikantin in Valencia aus?

Tessas Tag beginnt gegen 9:00 Uhr. Sie schaut, welche Gespräche anstehen, bereitet sich darauf vor und geht ihre Chats und E-Mails durch. Den Rest des Tages wechselt sie zwischen Interviews und den dazugehörigen administrativen Aufgaben. Sie spricht mit neuen Kandidatinnen und Kandidaten, aber auch mit Menschen, die ihren Job bereits angefangen haben. Bleibt zwischendurch Zeit, ruft sie Menschen an, die schon einmal Interesse gezeigt haben. In der Mittagspause geht sie mit Kolleginnen und Kollegen auf die Dachterrasse, um zu quatschen und die spanische Sonne zu genießen. Ihr Arbeitstag ist vorbei, sobald alle geplanten Gespräche erledigt und alle offenen Chats beantwortet sind.

Was lernst du in einem Recruitment-Praktikum?

Die Basis: Onboarding und deine ersten Aufgaben

Im Recruitment-Praktikum sichtest du Bewerbungen, rufst Kandidatinnen und Kandidaten an, führst Interviews und begleitest Menschen bis zu ihrem ersten Arbeitstag. Du startest mit anderthalb Wochen Onboarding, in denen du die Systeme kennenlernst, Gesprächstechniken übst und bei echten Calls zuhörst. Danach übernimmst du Schritt für Schritt mehr Aufgaben selbstständig. Vor allem lernst du, Gespräche zu führen, auf Menschen zuzugehen und schnell zwischen verschiedenen Systemen und Situationen zu wechseln. Eine feste Tagesstruktur gibt dir dabei Halt.

Die eigentliche Arbeit: Gespräche mit Kandidaten

Tessa spricht mit niederländischsprachigen Kandidatinnen und Kandidaten. Als Praktikantin oder Praktikant bei Yobbers konzentrierst du dich nämlich auf Kandidatinnen und Kandidaten, die deine eigene Sprache sprechen. Bei deutschsprachigen Praktikantinnen und Praktikanten sind das also deutschsprachige Kandidatinnen und Kandidaten. In einem Interview lernst du jemanden kennen: Warum möchte die Person ins Ausland? Ist es das erste Mal? Und was sucht sie eigentlich? Danach geht ihr gemeinsam die Möglichkeiten durch, vom Job im Kundenservice in Portugal bis zur Stelle im Sales in Griechenland. Ihre ersten Interviews mit echten Kandidatinnen und Kandidaten fand Tessa aufregend, aber mit jedem Gespräch wurde es leichter.

Recruiting wird oft mit Sales und Überzeugen verbunden, aber hier geht es vor allem um den persönlichen Kontakt, ums Zuhören und Fragenstellen. Manchmal ist die Stelle, auf die sich jemand bewirbt, nicht die beste Wahl. Dann schauen wir gemeinsam nach anderen Projekten.

Der Kontakt mit den Kandidatinnen und Kandidaten ist für sie das Schönste an der Arbeit: zu hören, was sie vorhaben und wie sie den Job erleben, nachdem sie umgezogen sind. Auch nach ihrem Start bleibt unser Team an ihrer Seite.

Ich habe mit einem Mann gesprochen, der schon eine Weile im Ausland lebt. Später im Gespräch haben wir gemerkt, dass er auch aus Friesland kommt. Also haben wir noch gemütlich auf Friesisch geplaudert.

Wie ist das Leben in Valencia?

Valencia ist eine Stadt, von der viele träumen. Auf unserer Seite über Arbeiten und Leben in Valencia liest du, warum. Nach der Arbeit spaziert Tessa gern durch den Turia-Park oder trinkt etwas in einer gemütlichen Weinbar. Am Wochenende bummelt sie an kleinen Bäckereien vorbei, und abends ist sie oft für eine Party zu haben. Du suchst Inspiration? Dieser Blog enthält Tipps für kostenlose Aktivitäten in Valencia.

Tipps für ein Praktikum im Ausland

Tessas Rat: Informiere dich vorher darüber, was die Arbeit beinhaltet, schreib dir vor dem Gespräch deine Fragen auf und erwarte nicht, dass du schon in der ersten Woche alles kannst. Ihr Praktikum in einem Satz? „Jeden Tag Menschen dabei helfen, ihren Schritt ins Ausland zu wagen, während ich selbst genau dasselbe Abenteuer erlebe.“

Kannst du dir vorstellen, selbst von Valencia aus Kandidatinnen und Kandidaten anzurufen? Schau dir die offenen Praktikumsplätze auf unserer Seite Arbeiten bei Yobbers an. 🧡