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Faces behind Yobbers: Tessas Recruitment-Praktikum in Valencia

Zuletzt geändert: 27. Oktober 2026 ◦ 16. Oktober 2026 von Foto von Féline Féline ◦ 4 Minuten Lesezeit
Collage: eine lächelnde Frau mit Weinglas, mehrere kleine Schwarzweiß-Fotos, sowie eine Stadtszene mit Fahnen und rotem Herz.

Ein Praktikum im Ausland klingt nach Abenteuer, aber wie fühlt es sich an, wenn du wirklich allein deine Koffer packst? Tessa (20) kommt aus Dokkum, einer kleinen Stadt im Norden der Niederlande, und studiert Tourism Management an der NHL Stenden. Seit September macht sie ein fünfmonatiges Recruiting-Praktikum bei Yobbers in Valencia. Sie wollte etwas anderes als Tourismus, aber trotzdem Menschen dabei helfen, den Schritt ins Ausland zu wagen. Hier erzählt sie, wie ihre ersten Tage in Spanien waren, wie sie angekommen ist und wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

Wie läuft die Bewerbung für ein Praktikum im Ausland ab?

Die Bewerbung für ein Praktikum im Ausland beginnt meist mit einem Kennenlernen per Videocall. Manchmal folgt ein praktischer Teil, in dem du zeigst, wie du an die Arbeit herangehst, und zum Schluss ein Gespräch mit den Leuten, mit denen du zusammenarbeiten wirst. Tessa ist auf Social Media auf das Praktikum gestoßen und hat sich über die Website beworben. Sie war zufällig schon in Valencia und konnte für das erste Gespräch im Büro vorbeikommen, so hat sie direkt die Atmosphäre mitbekommen. Kurz nach dem letzten Gespräch kam dann der Anruf mit der guten Nachricht. 📞

Wie bereitest du dich auf ein Praktikum im Ausland vor?

Umziehen ist aufregend, vor allem wenn du allein gehst. Tessa hat innerhalb weniger Wochen ein Zimmer in Valencia gefunden, über eine der vielen Organisationen, die Unterkünfte anbieten. Auch unser Team hat ihr geholfen: Viele von uns sind selbst nach Valencia gezogen, an Tipps mangelt es also nicht. Bis zu ihrem Start stand eine Recruiterin von Yobbers mit ihr in Kontakt, und schon vor dem ersten Arbeitstag hat sie andere Praktikantinnen und Praktikanten kennengelernt.

Das Nervigste an der Vorbereitung? Packen. Am liebsten würdest du dein ganzes Leben in ein paar Koffer stecken, aber alles passt nun mal nicht rein. Tessa ist übrigens nicht die Einzige in unserem Team, die diesen Schritt gewagt hat: Auch Recruiterin Amelie ist ins Ausland gezogen und erzählt, wie das für sie war.

Wie war der erste Tag im Ausland?

Tessa kam erst gegen 21 Uhr in ihrer Wohnung an. Die erste Nacht war eine Umstellung: ein anderes Bett, eine komplett neue Umgebung und noch niemand um dich herum, den du kennst. Aber am nächsten Morgen schien die Sonne, und ab da ging alles ganz schnell.

Zu Hause gefühlt hat sie sich schneller als gedacht. Sie hat ein paar schöne Dinge für ihr Zimmer gekauft und war viel in der Stadt unterwegs. Die Straßen, die anfangs alle gleich aussahen, kennt sie inzwischen in- und auswendig.

Das Schönste am Umzug ins Ausland ist, dass du dir irgendwo ganz dein eigenes Zuhause schaffen und eine Stadt komplett neu entdecken kannst. - Tessa

Wie sieht ein Arbeitstag als Recruiting-Praktikantin in Valencia aus?

Tessas Tag beginnt gegen 9 Uhr. Sie schaut, welche Gespräche geplant sind, bereitet sich darauf vor und geht die Chats und Mails durch. Den Rest des Tages wechselt sie zwischen Interviews und der Verwaltung, die dazugehört. Sie spricht mit neuen Kandidatinnen und Kandidaten, aber auch mit Leuten, die ihren Job schon angetreten haben. Ist zwischendurch Zeit? Dann ruft sie Menschen an, die früher schon Interesse gezeigt haben. In der Mittagspause geht sie mit Kolleginnen und Kollegen auf die Rooftop, um zu quatschen und die spanische Sonne zu genießen. Feierabend macht sie, sobald alle Calls erledigt und alle offenen Chats beantwortet sind.

Was lernst du in einem Recruiting-Praktikum?

Als Recruiting-Praktikantin oder -Praktikant sichtest du Bewerbungen, rufst Kandidaten an, führst Interviews und begleitest Menschen bis zu ihrem ersten Arbeitstag. Du startest mit einem Onboarding von anderthalb Wochen, in dem du die Systeme kennenlernst, Gesprächstechniken übst und bei echten Calls zuhörst. Im Interview lernst du die Person kennen: Warum will sie ins Ausland, und was sucht sie eigentlich? Danach schaut ihr gemeinsam die Möglichkeiten an, vom Kundenservice-Job in Portugal bis zur Vertriebsstelle in Griechenland.

Ich habe mit einem Mann gesprochen, der schon länger im Ausland lebt. Später im Gespräch kam heraus, dass er auch aus Friesland kommt, also haben wir auf Friesisch weitergeredet. - Tessa

Von Dokkum nach Valencia: Was ist der größte Unterschied?

Der größte Unterschied ist der Trubel. Dokkum ist eine kleine Stadt, Valencia dagegen eine lebendige Studentenstadt, in der immer etwas los ist. Auch das Tempo ist anders. In den Niederlanden ist es ganz normal, mal eben schnell etwas zu erledigen, in Spanien sieht man das deutlich entspannter. Daran musste sie sich erst gewöhnen, aber der ruhigere Rhythmus passt inzwischen richtig gut zu ihr.

Heimweh hat Tessa selten. Natürlich gibt es Momente, in denen sie Familie und Freunde vermisst, vor allem ihre Schwestern, die zu Hause auch ihre besten Freundinnen sind. Sie facetimen regelmäßig, und ihre Schwestern kommen sie auch besuchen. ✨

Wie baust du dir in Valencia ein soziales Leben auf?

Tessa wohnt in einem Haus mit internationalen Studierenden. Das ist schön, aber weil alle einen anderen Stundenplan haben, ist es nicht immer leicht, sich zu verabreden. Zum Glück gibt es in Valencia viele Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen. Sie selbst ist in einer großen WhatsApp-Gruppe mit anderen jungen Frauen, in der regelmäßig etwas zusammen geplant wird. Außerdem gibt es viele niederländische Organisationen, die Ausflüge und Treffen zum Kennenlernen organisieren.

Wie ist das Leben in Valencia?

Was Tessa an der spanischen Kultur am meisten liebt? Das Klima. Seit sie im September angekommen ist, sind es fast jeden Tag über 20 Grad. Nach der Arbeit spaziert sie gern durch den Turia-Park oder trinkt etwas in einer gemütlichen Weinbar. Am Wochenende stöbert sie durch kleine Bäckereien, und abends ist sie oft für eine Party zu haben. Spanisch spricht sie noch nicht fließend, aber sie arbeitet daran: Sie will mit wenigstens ein paar Brocken Spanisch nach Hause kommen.

Valencia ist eine Stadt, von der viele träumen, und auf unserer Seite über das Arbeiten und Leben in Valencia erfährst du, warum. Du suchst noch Inspiration? Dieser Blog sammelt kostenlose Aktivitäten in Valencia.

Tipps für ein Praktikum im Ausland

Tessas Rat: Informiere dich vorher, was die Arbeit beinhaltet, schreib dir vor dem Gespräch deine Fragen auf und erwarte nicht, dass du in der ersten Woche schon alles kannst. Ihr Praktikum in einem Satz? Jeden Tag Menschen helfen, den Schritt ins Ausland zu wagen, während sie selbst genau dieses Abenteuer erlebt.

Kannst du dir vorstellen, selbst von Valencia aus Kandidatinnen und Kandidaten anzurufen? Schau dir die offenen Praktikumsplätze auf unserer Seite Arbeiten bei Yobbers an. 🧡