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Hotspots in Porto: Was du wirklich sehen musst

Zuletzt geändert: 8. Juni 2026  ◦  20. Mai 2024 von Foto von Laura Laura  ◦  5 Minuten Lesezeit
verschiedene Bildausschnitte aus Porto

Porto gehört zu den Städten, über die man sich vorab informiert, und dann doch überrascht wird. Die zweitgrößte Stadt Portugals ist kompakter als erwartet, deutlich lebendiger als viele Reiseführer vermuten lassen und überraschend günstig im Vergleich zu anderen westeuropäischen Städten. Ob du Porto für ein Wochenende besuchst oder überlegst, dort zu arbeiten und zu leben: Diese Übersicht zeigt dir, welche Orte wirklich einen Unterschied machen und warum.

Warum lohnt es sich, Porto zu besuchen? 

Porto lohnt sich vor allem wegen der Kombination aus Geschichte, Lebensqualität und Lage. Die Stadt liegt direkt am Douro, der wenige Kilometer weiter in den Atlantik mündet, und hat eine der besterhaltenen mittelalterlichen Altstädte Europas, seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe. Gleichzeitig ist Porto keine konservierte Museumstadt: Es gibt eine aktive Kulturszene, internationale Restaurants, eine wachsende Tech-Community und ein mildes Klima das ganze Jahr über. 

 

Wer in Porto arbeitet, schätzt vor allem:

  • Kurze Wege: Das Stadtzentrum ist komplett zu Fuß erreichbar
  • Günstiger Nahverkehr: Ein Monatsticket kostet rund 40 Euro
  • Nähe zum Atlantik: In 20 bis 30 Minuten ist man am Strand
  • Niedrige Lebenshaltungskosten: Ein WG-Zimmer in Porto liegt meist zwischen 400 und 600 Euro pro Monat, ein Mittagessen im lokalen Restaurant zwischen 8 und 12 Euro

Was gibt es in der Altstadt von Porto zu sehen? 

Die Altstadt von Porto, bekannt als Ribeira, ist der älteste und bekannteste Teil der Stadt. Sie liegt direkt am Flussufer des Douro und besteht aus engen Gassen, farbenfrohen Hausfassaden und kleinen Plätzen mit Cafés und Restaurants. Der Eintritt ist frei, und man kann das Viertel gut in zwei bis drei Stunden zu Fuß erkunden. Innerhalb der Altstadt sind diese drei Orte besonders sehenswert:

 

  • Bahnhof São Bento, einer der schönsten Bahnhöfe Europas, mit großformatigen Azulejo-Wandbildern in der Eingangshalle. Eintritt kostenlos.
  • Avenida dos Aliados, die Hauptprachtstraße der Stadt, gesäumt von historischen Bankgebäuden und dem Rathaus. Guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch das Zentrum.
  • Capela das Almas, eine Kirche mit einer Fassade aus über 16.000 handbemalten Kacheln. Eines der meistfotografierten Gebäude der Stadt, und das aus gutem Grund.

"Ich dachte, ich gehe kurz durch den Bahnhof durch. Eine Stunde später stand ich immer noch dort und habe die Kacheln angeschaut."

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Was sind die besten Aussichtspunkte in Porto?

Die besten Aussichtspunkte in Porto sind die Ponte Dom Luís I, der Torre dos Clérigos und der Jardim das Virtudes. Alle drie sind kostenlos zugänglich oder günstig, und jeder zeigt Porto aus einer anderen Perspektive.

 

  • Ponte Dom Luís I,  das obere Deck liegt 45 Meter über dem Douro und bietet einen der besten Ausblicke über die Stadt: Altstadt auf der einen, Hafen von Vila Nova de Gaia auf der anderen Seite. Bester Zeitpunkt: kurz vor Sonnenuntergang.
  • Torre dos Clérigos, der markanteste Turm der Skyline. 240 Treppenstufen führen auf eine Aussichtsplattform mit 360-Grad-Blick über die Innenstadt. Eintritt: 3 Euro.
  • Jardim das Virtudes, weniger bekannt, aber bei Einheimischen beliebt. Ein terrassenförmiger Park an einem Hang, der sich zum Fluss hin öffnet. Kein Eintritt, keine Touristengruppen.

Welche Kulturorte sind in Porto ein Muss?

Zwei Kulturorte in Porto stechen heraus, weil sie das zeigen, was die Stadt ausmacht: die Livraria Lello und die Sé Catedral. Die Livraria Lello gilt als eine der schönsten Buchhandlungen der Welt. Das Gebäude aus dem Jahr 1906 beeindruckt mit einem geschwungenen Jugendstil-Treppenhaus, Buntglasfenstern in der Decke und einer Atmosphäre, die sich von gewöhnlichen Buchläden grundlegend unterscheidet. Ein Eintrittsbetrag von etwa 5 Euro wird erhoben, der beim Kauf eines Buches vollständig verrechnet wird. J.K. Rowling, die in den 1990er Jahren in Porto lebte und arbeitete, ließ sich hier für einige Elemente der Harry-Potter-Reihe inspirieren.

 

Die Sé Catedral ist eine romanische Kathedrale im Herzen der Altstadt, erbaut vor fast 900 Jahren. Der Kreuzgang ist mit kunstvoll bemalten Azulejo-Kacheln ausgekleidet, ruhig und eindrucksvoll, auch wenn die Stadt draußen ihren normalen Betrieb hat. Der Eintritt für den Kreuzgang kostet 3 Euro.

"Die Kathedrale hatte ich fast übersprungen. Zum Glück nicht. Der Innenhof ist einer der stillsten Orte, die ich in Porto gefunden habe."

 

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Was macht man nach der Arbeit in Porto?

Nach der Arbeit bietet Porto zwei Optionen, die kaum unterschiedlicher sein könnten, und die beide zeigen, warum die Stadt so gut zum Leben geeignet ist.

 

Die erste ist eine Portweinprobe in Vila Nova de Gaia, direkt gegenüber der Altstadt auf der anderen Seite des Douro. Dort befinden sich die bekanntesten Weinkeller der Region, viele mit geführten Kellertouren und anschließender Verkostung. Eine einfache Probe kostet zwischen 10 und 20 Euro, eine geführte Tour mit Besichtigung liegt bei 15 bis 30 Euro. Der Blick zurück auf die beleuchtete Altstadt am Abend gehört dazu, ohne Aufpreis.

 

Die zweite Option führt an den Atlantik. Vom Stadtzentrum aus sind es mit der Straßenbahn oder dem Bus rund 20 bis 30 Minuten bis zum Praia do Ourigo oder dem etwas ruhigeren Praia do Homem do Leme. Wer in Porto arbeitet, nutzt diese Möglichkeit regelmäßig, frische Meeresluft nach einem langen Arbeitstag ist einer der Vorteile, die sich schwer in einer Stellenanzeige beschreiben lassen.

Lohnt es sich, in Porto zu leben und zu arbeiten? 

Porto ist eine Stadt, die sich anders anfühlt, sobald man aufhört, Tourist zu sein. Die kurzen Wege, das Klima, der Atlantik nach Feierabend, das sind keine Bonuspunkte, sondern der normale Alltag. Wenn du dir vorstellen kannst, dort zu leben und zu arbeiten, dann schau dir unsere Stellenangebote in Portugal an und mach den ersten Schritt.  ✈️🧡