Erfahrungen Gap Year

Gap Year in Portugal: Nynkes Erfahrung mit Arbeiten in Lissabon

Zuletzt geändert: 20. Mai 2026  ◦  1. August 2024 von Foto von Laura Laura  ◦  4 Minuten Lesezeit
alte Postkarte auf der ein Foto von einer Frau am Strand ist und daneben ein Text

Ein Auslandsjahr bedeutet für viele mehr als nur Reisen. Es ist die Chance, selbstständiger zu werden, neue Menschen kennenzulernen und herauszufinden, was man wirklich möchte. Genau das erlebte Nynke, als sie nach ihrem Schulabschluss von den Niederlanden nach Lissabon zog, um dort für bekannte Marken wie Mercedes und Volkswagen zu arbeiten. In diesem Blog erzählt sie, wie sie den Schritt wagte, wie das Leben in Portugal wirklich ist und warum Arbeiten in Lissabon ihr mehr gebracht hat als nur Berufserfahrung.

Warum ein Gap Year in Portugal eine gute Idee ist  

Nach meinem Schulabschluss war ich mir noch nicht sicher, was ich studieren wollte. Statt direkt in die nächste Phase zu springen, wollte ich erst herausfinden, was wirklich zu mir passt. Ein Auslandsjahr fühlte sich wie die richtige Entscheidung an. Ich konnte neue Erfahrungen sammeln, mein Englisch verbessern und gleichzeitig unabhängiger werden. Ich entschied mich für Portugal, weil mich Lissabon sofort angesprochen hatte. Die Stadt ist international, viele Menschen sprechen Englisch, das Wetter ist angenehm und das Meer ist nie weit weg. Dazu kommen gutes Essen, lebendige Viertel und eine entspannte Atmosphäre. 

 

Wer nach einer Kombination aus Reisen, Arbeiten und persönlicher Entwicklung sucht, findet in Portugal oft genau das.

Wie schnell findet man einen Job in Lissabon? Meine Erfahrung

Vor meiner Bewerbung dachte ich, dass Arbeiten im Ausland kompliziert und langwierig sei. Doch das Gegenteil war der Fall. Kurz nachdem ich mich beworben hatte, meldete sich bereits am nächsten Tag ein Recruiter bei mir. Innerhalb von zwei Wochen war alles organisiert und meine Reise nach Portugal konnte starten.

„Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, so schnell im Ausland zu arbeiten.“

Gerade nach der Schule ist das beruhigend. Viele denken, sie brauchen jahrelange Erfahrung. In Wirklichkeit suchen internationale Unternehmen oft motivierte Menschen mit Sprachkenntnissen und Lernbereitschaft.

Ist Arbeiten im Ausland alleine schwer? Meine Zweifel vor dem Umzug

Natürlich hatte ich vor dem Umzug viele Fragen. Werde ich meine Familie vermissen? Ist mein Englisch gut genug?? Finde ich Freunde? Komme ich alleine klar? Diese Gedanken sind völlig normal. Fast jeder, der ins Ausland zieht, kennt sie. Rückblickend waren viele meiner Sorgen größer als die Realität. Mit guter Vorbereitung und Unterstützung fühlte ich mich schnell bereit, für dieses Abenteuer.

Ankommen in Portugal: So lebt es sich am Anfang in Lissabon

Schon an meinem ersten Tag merkte ich, dass Lissabon für junge Internationals ein einfacher Start sein kann. Viele Menschen sprechen Englisch und sind offen gegenüber Neuankömmlingen. Mein Arbeitgeber stellte mir eine WG-Unterkunft zur Verfügung. Anfangs war es ungewohnt, mit zwei neuen Mitbewohnerinnen zusammenzuwohnen, doch genau das half mir enorm. Über meine Mitbewohnerinnen lernte ich schnell neue Leute kennen. Über die Arbeit kamen weitere Freundschaften dazu. Plötzlich hatte ich innerhalb kurzer Zeit einen echten Freundeskreis.

„Mit anderen zusammenzuleben, die ebenfalls neu im Ausland sind, ließ mich viel schneller zu Hause fühlen.“

Wie ist das Leben in Lissabon wirklich für junge Leute?

Das Leben in Lissabon fühlt sich lebendig, sonnig und spontan an. Nach der Arbeit an den Strand fahren. In kleinen Restaurants essen. Durch Alfama laufen. Abends in Bairro Alto etwas trinken. Mit Freunden den Sonnenuntergang an einem Miradouro anschauen. Am Wochenende spontan nach Cascais fahren. Genau diese Momente machten meine Zeit dort besonders.

 

Natürlich gibt es auch Unterschiede. Für mich war die lockere Einstellung zur Pünktlichkeit zuerst ungewohnt. In den Niederlanden läuft vieles nach Plan, in Portugal oft entspannter. Mit der Zeit lernte ich, das zu schätzen. Nicht alles muss immer stressig sein.

Was lernt man in einem Gap Year im Ausland? 

Das Wichtigste war nicht nur der Job, sondern meine persönliche Entwicklung. Vorher lebte ich noch bei meinen Eltern. In Portugal musste ich plötzlich vieles selbst organisieren. Ich musste Alltag, Verantwortung und Entscheidungen plötzlich selbst in die Hand nehmen.. Dadurch wurde ich deutlich selbstständiger und selbstbewusster. Ein Auslandsjahr nach der Schule hilft vielen jungen Menschen, schneller zu wachsen und herauszufinden, was sie wirklich wollen.

Was hilft gegen Heimweh im Ausland? 

Heimweh gehört oft dazu, besonders am Anfang. Mir half es sehr, regelmäßig mit Freunden und Familie zu telefonieren, Fotos zu schicken oder kurze Sprachnachrichten aufzunehmen. Kleine Kontakte machen oft einen großen Unterschied. Wenn du ins Ausland gehst, plane bewusst Zeit für Zuhause ein. Das gibt Ruhe und Stabilität.

Lohnt sich Arbeiten in Portugal nach der Schule wirklich?

Kurz gesagt: Ein Gap Year in Portugal lohnt sich besonders, wenn du nach der Schule arbeiten, internationale Erfahrung sammeln und selbstständiger werden möchtest. In Lissabon finden junge Menschen oft schnell Anschluss, weil viele Teams international sind und Englisch im Alltag häufig ausreicht. 

„Du bereust oft eher Chancen, die du nie genutzt hast, als die Schritte, die du gegangen bist.“

Wer nach der Schule noch Orientierung sucht, kann durch Arbeiten in Portugal viel über die Welt und über sich selbst lernen.

Jobs in Portugal finden: Starte dein eigenes Gap Year

Portugal bietet vielen jungen Menschen die Chance, internationale Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig im Ausland zu leben. Vielleicht beginnt dein Abenteuer schneller als du denkst. 

 

Sieh dir aktuelle Jobs in Lissabon und Portugal an und starte dein eigenes Gap Year im Ausland. 🧡