Caroline (50) lebt und arbeitet in Lissabon: so fing es an
Caroline war 50, als sie nach Lissabon ging. Die Stadt kannte sie bereits von früheren Aufenthalten, deshalb war das Ziel schnell klar. Offen waren vor allem die praktischen Fragen: die Sprache, die Behörden und die ersten Wochen in einem neuen Land. Am Flughafen wurde sie bereits erwartet.
Warum hat sich Caroline für Lissabon entschieden?
Caroline kannte Lissabon schon von früheren Aufenthalten und wusste, dass die Stadt gut zu ihrem Lebensstil passt. Lissabon war also keine zufällige Wahl.
Wie liefen ihre ersten Wochen in Lissabon?
Am Flughafen wurde Caroline abgeholt und zu ihrer Dienstwohnung gebracht, die ihr Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Danach ging es vor allem darum, sich im neuen Alltag zurechtzufinden: Wo bekommt man die Fahrkarte für den täglichen Weg ins Büro? Wo meldet man sich an? Und wo findet man einen passenden Sprachkurs?
Für Caroline war es besonders hilfreich, immer zu wissen, was als Nächstes ansteht und wo sie Unterstützung bekommt.
Sehr freundlicher und professioneller Bewerbungsprozess. Ich wurde während des gesamten Ablaufs gut betreut und bei allen Fragen schnell unterstützt. Besonders die Kommunikation war unkompliziert, transparent und angenehm. Vielen Dank für die tolle Unterstützung bei meinem neuen Job in Portugal 😊
Chris Willmann
Wie sieht ein Arbeitstag im Kundenservice aus?
Ihr Arbeitstag beginnt im Büro. Nach dem Einloggen schaut Caroline, welche Aufgaben für den Tag anstehen. Ist sie für die Hotline eingeteilt, werden ihr die Anrufe automatisch weitergeleitet und sie führt Gespräche mit Kunden. Aktuell kümmert sie sich vor allem um E-Mails. Dadurch ist ihr Arbeitsalltag etwas flexibler und sie kann zwischendurch auch einmal das Büro verlassen.
Nach einigen Monaten besteht außerdem die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Damit fällt auch der tägliche Arbeitsweg weg.
Während ihrer Arbeit hat Caroline professionelle Inbound- und Outbound-Telefonie sowie verschiedene Verkaufstechniken kennengelernt. Erfahrungen, die ihr auch für ihren nächsten beruflichen Schritt weiterhelfen können.
Wie sich der Alltag rund um einen solchen Job anfühlt, zeigen sechs Gründe für Lissabon.
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Wie findet man Freunde, ohne die Sprache zu sprechen?
Schon während des Trainings vor dem eigentlichen Job lernte Caroline ihre späteren Freunde und Kollegen kennen. Auch in ihrer Freizeit verbrachte die Gruppe viel Zeit miteinander.
Darüber hinaus fand sie schnell Anschluss bei Expats und Einheimischen. Besonders hilfreich war, dass viele Menschen offen auf sie zugingen und sich auch auf Englisch oder Französisch unterhalten konnten.
Ich liebe die Sonnenaufgänge über dem Fluss und die Begegnungen, die ich mit Menschen hatte. Der Austausch über Erfahrungen in fremden Ländern oder über das Leben selbst ist unbezahlbar. Das sind die Momente, die das Leben lebenswert machen.
Was fehlt ihr, und was hat sie überrascht?
Manchmal bekommt Caroline Heimweh – allerdings vermisst sie vor allem die Menschen, die sie in Deutschland zurückgelassen hat, und weniger das Land selbst. Telefonate mit Familie und Freunden sowie alte Fotos helfen ihr dabei.
Trotzdem ist ihr persönliches Fazit klar: Es lohnt sich, das Leben im Hier und Jetzt zu genießen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das Wetter und die Nähe zum Meer machen ihr das natürlich etwas leichter.
Auch kulturell hat sie einige Unterschiede bemerkt. Der Alltag beginnt in Portugal teilweise etwas später, was sie unter anderem auf die warmen Temperaturen am Tag zurückführt. Beim Kaffee musste sie sich ebenfalls erst umgewöhnen: Ein kleiner Kaffee entspricht eher dem, was man in Deutschland als Espresso kennt. Wer einen größeren Kaffee möchte, bestellt entsprechend eine andere Variante oder Kaffee mit Milch.
Solche kleinen Unterschiede lernt man beim Arbeiten in Lissabon ganz automatisch kennen. Genauso wie die besten Foodspots der Stadt. 🇵🇹
Was sagt Caroline denen, die noch zögern?
Ihre wichtigste Lektion: Nicht zu lange überlegen, sondern den eigenen Instinkten vertrauen. Wenn sich eine Chance richtig anfühlt, lohnt es sich, sie zu ergreifen. Denn am Ende bereuen wir oft eher die Dinge, die wir nicht gemacht haben.
Diese Zeit kommt nicht wieder. Dieses Angebot kommt vielleicht nicht wieder. Natürlich kommen andere, aber wie viele Winke mit dem Zaunpfahl brauchst du noch, um zu merken: Ich bin gemeint?
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