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Remote arbeiten in Griechenland: Wie Dilara auf einer griechischen Insel gelandet ist

Zuletzt geändert: 5. August 2026 31. Juli 2026 von Foto von Lieke Lieke 3 Minuten Lesezeit
Lächelnde Frau am Strand, mit drei überlappenden Fotodrucken: sie, eine Wasseransicht und eine Café-Terrasse im Freien.

Remote arbeiten in Griechenland bedeutet für Dilara: aufstehen, den Tag starten, den Laptop einschalten, Anrufe entgegennehmen und die Pause in der Sonne verbringen. Heute arbeitet sie im Kundenservice von einer griechischen Insel aus, nachdem sie Deutschland hinter sich gelassen hat. Doch bis sie dort angekommen war, gab es einige Herausforderungen zu meistern.

Warum nach Griechenland auswandern?

Dilara wollte im Meer schwimmen, die Sonne genießen und neue Menschen sowie Kulturen kennenlernen. Besonders die entspannte Art der Menschen hat sie schnell begeistert. Wie sie selbst sagt: Hier geht alles etwas gelassener zu.

Große Erwartungen hatte sie vor ihrem Umzug nicht. Sie freute sich vor allem auf das Meer und das warme Wetter. Ihre Zweifel waren eher praktischer Natur: Würde der Umzug wirklich reibungslos funktionieren? Wie laufen Flug und Transfer ab? Beworben hat sie sich über Yobbers. Den gesamten Bewerbungsprozess beschreibt sie als einfach, schnell und unkompliziert. Lies mehr über unsere Jobs in Griechenland.

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Durch die Hilfe von Yobbers habe ich endlich einen Job im Ausland gefunden :) Lisa Maria war sehr hilfsbereit und hat immer auf alle meine Anfragen per WhatsApp schnell geantwortet!!!

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Wie lief der Umzug ab?

Die letzte Etappe des Umzugs war gleichzeitig die größte Herausforderung. Gemeinsam mit ihrer Partnerin reiste Dilara mit mehreren Koffern und ihrem Arbeitsequipment von einer Stadt auf eine griechische Insel. Dabei nutzten sie jedes verfügbare Verkehrsmittel und mussten unterwegs oft improvisieren. Die Kommunikation lief überwiegend auf Englisch, notfalls auch mit Händen und Füßen.

Die Wohnungssuche war jedoch der schwierigste Teil. Über Social Media fanden sie schließlich eine Maklerin, die sie selbst bezahlen mussten. Dilaras Rat ist eindeutig: Wer eine Wohnung sucht, sollte genau erklären können, wonach er sucht. Plattformen gibt es viele, die eigentliche Herausforderung ist die Kommunikation.

Es war sehr aufregend, eine Abenteuerreise mit meiner Partnerin. Wir haben zusammengehalten.

Wie einfach der Start ist, hängt auch davon ab, wo du in Griechenland arbeitest. Wer in Athen oder Thessaloniki startet, profitiert häufig vom Relocation-Paket des Arbeitgebers. Die ersten Tage verbringst du in einem Hotel, dein Arbeitsequipment wird zugeschickt und bei der Wohnungssuche erhältst du Unterstützung.

Wer sich, wie Dilara, außerhalb der großen Städte niederlässt, organisiert die Wohnung selbst. Über den Arbeitgeber erhältst du jedoch oft Kontakte zu Maklern oder Rabatte auf deren Leistungen.

Was das Leben danach kostet, hängt von der Insel und deinem Lebensstil ab. Als Richtwert: unsere Kostenübersicht für Griechenland liegt bei 800 bis 1.050 € pro Monat für eine Person in einer geteilten Wohnung, davon 400 bis 480 € Miete.

Wie sieht ein Arbeitstag im Kundenservice aus?

Dilara arbeitet von zu Hause und nimmt eingehende Anrufe an, ihre Pause macht sie draußen. Aufstehen, alles erledigen, PC einschalten, den Job machen, Pause in der Sonne. Ein Arbeitsweg existiert nicht mehr, und direkt zu Hause zu sein statt unterwegs nennt sie selbst als eine der Veränderungen.

Ihr Englisch hat sich durch die Arbeit deutlich verbessert, und das nennt sie selbst als eine der Fähigkeiten, die sie im Ausland entwickelt hat. Wenn du sehen willst, was ohne Büro möglich ist, geben die aktuellen Remote-Jobs ein realistisches Bild.

Was ist das Schwierigste am Leben in Griechenland?

Für Dilara waren vor allem die Sprache und der Straßenverkehr eine Umstellung. Ein neues Alphabet zu lesen und sich an andere Verkehrsregeln zu gewöhnen, braucht Zeit. Wer nach Griechenland zieht, sollte offen dafür sein, sich zu integrieren und täglich Neues zu lernen.

Ja, man vermisst das Gewohnte. Meine Freundin ist bei mir, und sie ist wie mein Zuhause.

Neue Menschen kennenzulernen, fiel ihr dagegen überraschend leicht. Mit Offenheit und guter Laune entstanden schnell neue Bekanntschaften, in der Nachbarschaft, beim Einkaufen oder einfach unterwegs. In ihrer Freizeit nutzt sie das, was Griechenland zu bieten hat: Sie geht schwimmen, tankt Vitamin D in der Sonne oder fährt zum Campen, um die Natur und den Sternenhimmel zu genießen.

Was rät sie jemandem, der noch zögert?

Die wichtigste Lektion, die sie im Ausland gelernt hat, geht jedoch über den Umzug hinaus. Sie hat gelernt, jeden Cent wertzuschätzen und verstanden, dass Menschen in anderen Ländern oft unter ganz anderen Voraussetzungen leben.

Heute sagt sie, dass sie in Griechenland mehr zu sich selbst gefunden hat. Sie ist ruhiger geworden und weiß, dass sie Herausforderungen meistern kann. Fragt man sie nach ihrer schönsten Erinnerung, fällt ihr die Entscheidung schwer. Ein Moment bleibt ihr jedoch besonders im Gedächtnis: der klare Sternenhimmel voller Sternschnuppen. ✨

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